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Trio NONAME

peter holtslag ·  rainer zipperling ·  ketil haugsand


block-& traversflöten · cello & gambe · cembalo

"Dresden"

Joh. Seb. BACH Adagio, BWV 968, G-Dur
1723.1787Cembalo solo

Carl Friedrich ABEL Sonate e moll
1723.1788Gambe & Bc.
Siciliano – Allegro – Presto

Francesco Maria VERACINI Sonata Sesta, a moll (Ms. Dresden, 1716)
1690-1768 Blockflöte & Bc.
Largo-Allegro-Allegro-Adagio-Allegro

Johann Joachim QUANTZ Variationen über die Arie „Ich schlief, da träumte mir“
1697-1773 Traversflöte & Bc.

P A U S E

Louis MARCHAND Suite d moll
1669-1732 Cembalo solo
Prelude – Allemande - Courante i+ii – Sarabande-Gavotte en rondeau-Menuet-Gigue-Chaconne

C.F. ABEL Soli per Viola da Gamba
Adagio & Arpeggio d moll

Johann Adolf HASSE Sonate D Dur
1699.1783Traversflöte & Bc.
Adagio – Allegro – Larghetto – Minuetto

Alle Musiker dieses Programms hatten eine direkte Verbindung zu dem Dresdner Hof. JS Bach wurde 1736 zum Hofcompositeur ernennt. September 1717 war er schon mal in Dresden. Aus dieser Zeit stammt die nie stattgefundene Orgelwettstreit zwischen Bach und Louis Marchand (der die Stadt übernacht verlassen hat um sich nicht mit Bach musikalisch messen zu müssen...).
Bach’s ( eigene Bearbeitung eines Satzes der ) Violinsonate BWV 1005 basiert sich auf der neuen Italienischen Violinstil Vivaldis, der in Dresden sehr geschätzt und geplegt wurde ( Joh.Geo. Pisendel, als Geiger tätig in der Hofkapelle – später sogar deren Kapellmeister – hatte die neuen Solo Violinstücke Vivaldis ( dessen Schüler er war ) August 1717 nach einem Studienaufenthalt aus Italien mit nach Dresden genommen, wo Bach sie kennengelernt hat ). Sowohl Abel als auch Veracini, Quantz und Hasse waren tätig als Musiker/Komponist in der Churfürstlich Sächsische Capell- und Cammer-Musique (die Hofkapelle).